logo 40 jahre kcr

40 Jahre KCR Dortmund e.V.

Das Jubiläum

Herzlich willkommen auf der Extra-Rubrik der KCR Dortmund Homepage anlässlich des 40. Jährigen Jubiläums.

Wir freuen uns ganz besonders, an unserem Festwochenende unsere Ehrengäste begrüßen zu dürfen.

Frau Marlis Bredehorst, Staatsekretärin
im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW

Herrn Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund

Kabarettist Georg Roth alias Sr. George




Das KCR Dortmund ist das älteste Schwulen und Lesbenzentrum in Deutschland.
Während der 40 Jahre unseres Bestehens haben wir in Dortmund für uns wichtige Dinge bewegt, etwa auf der Ebene der Interessenvertretung.
So gibt es bereits seit 2000 einen „Runden Tisch“ für die Belange von Lesben, Schwulen und seit 2009 auch von Transidenten, bei dem wir mitarbeiten. 
Durch unsere Mitarbeit entstanden eine Reihe von Projekten, zum Beispiel Pudelwohl, der schwule Gesundheitsladen, oder Sunrise, der schwul-lesbische Jugendtreff. 
Es gibt eine im Amt des Oberbürgermeisters verankerte Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente. Seit der Installation dieser Stelle haben wir mit ihr zusammengewirkt und uns in einen weiteren Bereich des Netzwerkes in Dortmund hineingearbeitet.

Wir haben derzeitig etwa 200 Mitmänner und Mitfrauen
Für viele dieser Mitfrauen und -männer steht der Lebensabschnitt den sie durchlaufen unter einem ungewohnten Licht. Das erste Mal in der neueren Geschichte Deutschlands kann nach dem Fall des § 175 im Jahr 1994 eine Generation schwuler und lesbischer Menschen ihren Lebensentwurf frei und ohne Angst vor staatlicher Repression ausleben.
Seit dieser Zeit gibt es Bewegung in der Seniorenpolitik. 
In einer Vorlage aus 2008 wurde dem Rat der Stadt Dortmund empfohlen, die kommunale Seniorenarbeit und die bisherige Förderung der offenen Seniorenarbeit in Begegnungsstätten zu reformieren. Als Folge daraus wurde die erste schwul-lesbische Seniorenbegegnungseinrichtung Dortmunds im KCR angesiedelt. 
Unter unserem Dach treffen sich schwule und lesbische Senioren und Seniorinnen, um dort sowohl Beratungs- als auch Freizeitangebote wahr zu nehmen.
Bei beiden Angeboten beteiligt sich die Stadt Dortmund mit finanziellen und strukturellen Hilfeleistungen.
Dies findet auch auf fachlicher Ebene statt.
Derzeitig gibt es Kontakte zum Seniorenfachdienst der Stadt Dortmund und zu den Landeskoordinatoren der lesbischen und schwulen Seniorenarbeit, Frau Brauckmann und Herrn Roth.
Gemeinsam mit Frau Braukmann ist die Gründung des Runden Tisches für lesbische Seniorinnenarbeit als Koordinations- und Planungsebene für NRW geplant.

Im Jahr 2009 auf der Agenda der Stadt Dortmund, haben wir gemeinsam mit der AIDS Hilfe Dortmund den Gesundheitsladen "Pudelwohl" aus der Taufe gehoben.
Seine Schwerpunkte liegen in der Gesundheits- und Präventionsberatung schwuler Männer im Bezug auf durch Sekret und Blutkontakt übertragbare Krankheiten und ein HIV Schnelltestprogramm mit NRW weitem Modellcharakter.