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homochrom: faustrecht der freiheit

Geschrieben von am 06.08.12 um 16:20 Uhr • Artikel lesen

Hochgeladene Bilddatei Vor 30 Jahren am 10.06.1982 verstarb Rainer Werner Fassbinder, einer der wichtigsten Regisseure der 1970er und 80er, der trotz seiner Ehefrau seine schwulen Neigungen offen auslebte. Immer wieder findet sich das Thema Homosexualität in seinen Filmen wieder, ob die lesbischen Liebschaften in "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" oder die schwule Surrealität seines letzten Films "Querelle". Doch FAUSTRECHT DER LIEBE sticht allein deswegen hervor, weil Fassbinder die Hauptrolle des Franz "Fox" Bieberkopf selbst gespielt hat.

Zu Ehren von Fassbinder zeigt homochrom im August den sehr lange nicht mehr im Kino aufgeführten:

FAUSTRECHT DER FREIHEIT
(D 1975, 123 min, Regie: Rainer Werner Fassbinder, mit Karl-Heinz Böhm, Peter Chatel, Peter Kern und Brigitte Mira, FSK 16, Verleih: Basis-Film )

Vom Niemand zum Lottokönig.

So 12/08/12, 18:30, Schauburg Dortmund
Mi 15/08/12, 21:15, Galerie Cinema Essen
Fr 17/08/12, 22:30, Metropolis Bochum

Einst war Franz Bieberkopf (Rainer Werner Fassbinder) alias Fox die Attraktion aller Jahrmärkte, doch nachdem die Polizei seine Schau geschlossen hat, ist er arbeitslos und treibt herum. Auf einer Klappe trifft er den wohlhabenden Max (Karl-Heinz Böhm aus "Sissi"). Als Franz im Lotto eine halbe Million Mark gewinnt, steigt er in die höheren Kreise von Max' Bekanntenkreis auf, wo er auch seinen neuen Liebhaber Eugen (Peter Chatel), den Sohn eines einstmals reichen Unternehmers, kennen lernt. Doch der naive Franz merkt gar nicht, dass Eugen und Max ihn nach und nach ausnehmen.

Vor 30 Jahren verstarb Rainer Werner Fassbinder. Er zählt zu den wichtigsten deutschen Regisseuren der Nachkriegszeit, war aber auch ein Exzentriker und lebte seine Bisexualität offen aus. Fassbinder hat weitere Filme mit schwuler Thematik gemacht, wie z.B. sein letzter Film "Querelle". Doch FAUSTRECHT DER FREIHEIT von 1975 gilt als einer der ersten Filme, die Homosexualität ernsthaft und nicht sensationsheischend darstellen. Zugleich ist FAUSTRECHT ein Zeitdokument der 70er und einer der wenigen Filme, in denen er selbst die Hauptrolle gespielt hat.

Nach langem führt die schwule Filmreihe homochrom zu Ehren von Fassbinders 30. Todestag den Film endlich wieder im Kino auf. Die Eintrittskarten kosten je nach Kino zwischen 6€ und 7€. Weitere Infos finden

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