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Herzlich Willkommen im Kommunikationscentrum Ruhr (KCR) e.V. - dem Lesben- und Schwulen- zentrum fr Dortmund und Umgebung!

 

KCR, der Verein seit 1972
KCR e.V., der Verein seit 1972

 

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Hochgeladene Bilddatei„Sodomy“ nennen die Amerikaner Unzucht, Sex mit Tieren genauso wie gleichgeschlechtlichen Sexualverkehr. Für manche von ihnen ist es dasselbe. So wurde die gleichgeschlechtliche Ehe in der Diskussion um die Gleichstellung der Schwulen und Lesben mit der Frage verbunden:„Sollen Menschen auch noch Tiere heiraten dürfen?“  Was unterschwellig an Vorurteilen, Ängsten, Tabuisierung, Verklemmung in den Köpfen spukt, ist nicht nur mit der ausgeprägten  Religiosität vieler Amerikaner zu erklären. Hass und Ablehnung, bis hin zu brutaler Gewalt sind an der Tagesordnung. Der Anschlag auf den Schwulen-Club „Pulse“ in Orlando mit 50 Toten ist ein grausames Beispiel dafür. Erst am 26. Juni 2015 wurde die von der Obama-Regierung angestrebte Gleichstellung der Schwulen und Lesben gesetzlich erreicht, als die Richter des US Supreme Court ihr Urteil erließen, dass die Ehe zwischen zwei Frauen oder zwei Männer verfassungsrechtlich sei, einschließlich aller dazugehörigen Rechte. Ein langer Weg, seit der erste offen schwule Politiker der USA, der Stadtrat von San Francisco, Harvey Milk, den Kampf für die Gleichstellung begann. Milk und der damalige Bürgermeister wurden  von einem konservativen Kommunalpolitiker erschossen. Seitdem gingen Millionen von Lesben und Schwulen regelmäßig auf die Straße, um für ihre Rechte zu kämpfen. Unter Präsident Reagan wurde die AIDS-Epidemie als vermeintliche „Schwulenseuche“ ignoriert. Der junge MTV-Darsteller Pedro Zamora war einer der ersten Prominenten, der seinen positiven HIV-Status im Fernsehen öffentlich machte, und nach seinem Tod von Präsident Clinton dafür gewürdigt wurde. Von Stonewall bis Laramie (Wyoming), wo noch 1998 ein junger Student aus Schwulen-Hass misshandelt und getötet wurde,  war es ein langer Weg bis zur gesetzlichen Gleichstellung Homosexueller in den USA. Und im Alltag ist die Diskriminierung noch lange nicht überwunden. Der Referent Daniel Scanlon wurde 1980 in Buffalo, New York geboren. An der Purdue University in West Lafayette, Indiana hat er eine Magisterarbeit über Sprachhybridität unter Deutsch-Türkisch Bilingualen verfasst. Dort hat er auch bis 2006 als Deutschlehrer gearbeitet. Danach hat er in Buffalo sieben Jahre Deutsch an einer privaten High School unterrichtet. 2015 traf Daniel die Entscheidung nach Deutschland zu kommen und arbeitet seit einem Jahr in der Auslandsgesellschaft NRW e.V. in Dortmund.

 

Mi., 5. Okt. 2016, 19 Uhr, Eintritt frei

Hochgeladene Bilddatei
Auslandsgesellschaft NRW e.V.
Steinstraße 48
44147 Dortmund

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