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sabine leutheusser-schnarrenberger besucht das kcr dortmund e.v.

Am Vormittag des 30.08.2005 freute sich das älteste Lesben- und Schwulenzentrum  in Deutschland - das KCR Dortmund e.V. - über prominenten Besuch. Zusammen  mit dem Dortmunder FDP-Bundestagsabgeordneten Michael Kauch informierte sich die FDP-Sprecherin für Bürger- und Menschenrechte, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger  (MdB), über die Belange und Wünsche von Lesben und Schwulen.

Ein wichtiges Thema war dabei die Diskussion um das Antidiskriminierungsgesetz. Von  dieser Debatte und vom Gesetzt selbst müsse die wichtige Signalwirkung ausgehen, dass  auch in konservativen Kreisen Homophobie keine salonfähige Geisteshaltung sein darf,  betonte Markus Alex vom schwul-lesbischen Aufklärungsprojekt "SchLAu". Er stellte dabei  auch einen Zusammenhang zu dem unglücklichen Vorgehen der NRW-Schulministerin  Barbara Sommer im Bezug auf das Handbuch "Mit Vielfalt umgehen ..." her.

Weitere Themen waren die Schaffung von Strukturen für lesbische und schwule Seniorinnen und Senioren, die Verbesserung der Situation für schwule und lesbische Jugendliche sowie  die weitere rechtliche Annäherung der eingetragenen Lebenspartnerschaft an die Ehe. Es könne nicht so bleiben, dass verpartnerte Lesben und Schwule inzwischen zwar die gleichen Pflichten hätten aber sich bei den Rechten nichts bewege, sagte André Zwiers-Polidori vom  Schwul-lesbischen Arbeitskreis Dortmund e.V. (SLADO), es wäre schade, wenn in Zukunft die Schwulen- und Lesbenpolitik vom Bundesverfassungsgericht ausgehe.

Frau Leutheusser-Schnarrenberger nahm viele Anregungen aus dem KCR mit, ihr Fazit: "Der Status Quo in der Lesben- und Schwulenpolitik reicht nicht aus".

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